So erreichen Sie uns

Tel.: (0211) 79 18 81
Fax: (0211) 79 03 66
E-Mail: andre-schumacher@t-online.de



Die Hausarztpraxis des Facharztes für Allgemeinmedizin Dr. med. Andre Schumacher erreichen Sie mit Bus und Bahn über die Haltestelle "Holthausen".



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Öffnungszeiten
Mo - Di: 09:00 - 11:30 Uhr
16:00 - 17:30 Uhr

Mi: 09:00 - 11:00 Uhr

Do: 09:00 - 11:30 Uhr
17:00 - 19:30 Uhr

Fr: 09:00 - 11:30 Uhr
16:00 - 17:30 Uhr

Gesundheitsnews



Klare Sicht – für mehr Lebensqualität und Sicherheit
Klare Sicht – für mehr Lebensqualität und Sicherheit


Grauer Star: Besser sehen nach der Operation

Die Operation des Grauen Stars ist eine der Erfolgsgeschichten der modernen Augenheilkunde: Die trüb gewordene Augenlinse wird operativ zerkleinert und abgesaugt, ein Kunststoff-Implantat ersetzt sie und verschafft dem Patienten wieder klare Sicht. Für die meist schon älteren Patienten bedeutet dies nicht nur einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität, sondern auch einen Zugewinn an Sicherheit, erklärt Dr. Ludger Wollring vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands: „Nach der Kataraktoperation sinkt die Gefahr zu stolpern und zu stürzen.“

Unter den Augenkrankheiten, die vor allem im fortgeschrittenen Alter auftreten, ist die Katarakt diejenige, die die besten Aussichten auf Heilung bietet. Die Trübung der Augenlinse verursacht Einbußen bei der Sehschärfe, eine veränderte Farbwahrnehmung und eine verstärkte Blendempfindlichkeit. Doch nicht nur diese Symptome lassen sich beseitigen: Bei der Operation kann mit modernen Methoden sogar eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden, so dass man seltener auf eine Sehhilfe angewiesen ist. Unter Umständen ist es sogar möglich, Kunstlinsen zu implantieren, die eine weitgehende Unabhängigkeit von der Brille schaffen. Das ist nicht nur für die „Best Ager“, die ihre Hobbies pflegen und Sport treiben von Vorteil. „Bei hochbetagten Menschen, die in einem Pflegeheim leben, ist es eine große Hilfe, wenn nicht ständig nach der Brille gesucht werden muss“, hat Dr. Wollring beobachtet.

Die Auswahl an Kunstlinsen wird immer breiter, so dass für jeden Patienten das individuell passende Implantat gewählt werden kann. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Art der Linsenoptik:

  • Standard sind so genannte Monofokallinsen, die scharfes Sehen in der Ferne ermöglichen. Zum Lesen wird dann noch eine Sehhilfe benötigt.
  • Zu den Sonderlinsen zählen die torischen Intraokularlinsen, die eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ausgleichen können.
  • Eine weitere Gruppe der Sonderlinsen sind Multifokallinsen. Sie verteilen das Licht auf mehrere Brennpunkte und ermöglichen so scharfes Sehen in der Ferne und in der Nähe. Allerdings können bei diesen Linsen störende optische Phänomene auftreten. Deshalb ist eine eingehende Beratung des Patienten Voraussetzung, wenn eine solche Linse zum Einsatz kommen soll.
  • Relativ neu auf dem Markt sind Kunstlinsen mit einer erweiterten Tiefenschärfe (extended depth of focus, EDOF). Auch sie ermöglichen eine weitgehende Unabhängigkeit von der Sehhilfe.

Zunächst werden die Augen des Patienten genau untersucht und vermessen. Die Untersuchungsergebnisse bilden dann die Grundlage für die weiteren Entscheidungen. Welche Kunstlinse im individuellen Fall zum Einsatz kommt, das wird dann in einem eingehenden Beratungsgespräch geklärt. Dabei spielt eine Rolle, ob die Augen – abgesehen von der Linsentrübung – gesund sind, oder ob eine andere Augenkrankheit wie ein Glaukom oder eine Makuladegeneration vorliegt. Die Sehgewohnheiten des Patienten spielen eine weitere wichtige Rolle: Fährt er häufig im Dunkeln Auto, liest er viel oder treibt er häufig im Freien Sport? Solche Fragen werden ebenfalls berücksichtigt.

Die Gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die Operation und die Implantation der Standardlinsen. Mehrkosten für Sonderlinsen und auch für damit verbundene zusätzliche Voruntersuchungen haben die Patienten privat zu bezahlen.

Die Operation selbst erfolgt in den allermeisten Fällen ambulant. Das heißt, wenige Stunden nach dem Eingriff ist man schon wieder zu Hause. Bei einer Kontrolluntersuchung beim Augenarzt am nächsten Tag wird überprüft, ob alles in Ordnung ist. Die Kataraktoperation ist weltweit und auch in Deutschland der häufigste Eingriff überhaupt – etwa 900.000 Mal pro Jahr wird er hier ausgeführt. Komplikationen sind dabei äußerst selten. Die allermeisten Patienten erleben einen Zugewinn an Lebensqualität, das bessere Sehvermögen ermöglicht ihnen, ihr Leben aktiver zu gestalten.


Mit Yoga Herz und Kreislauf stärken
Mit Yoga Herz und Kreislauf stärken


Die Verbraucher Initiative über Wirkungen und Angebote

Yoga fördert nicht nur Beweglichkeit und Entspannung, sondern tut auch dem Herzen gut. Die fernöstlichen Übungen tragen nachweislich dazu bei, schädliche Einflüsse auf die Herzgesundheit in Schach zu halten. Die Verbraucher Initiative informiert über die gesundheitlichen Effekte von Yoga und gibt Tipps für die Suche nach passenden Kursen. „Wer regelmäßig, d. h. am besten mehrmals pro Woche Yoga praktiziert, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen. Die Übungen tragen dazu bei, Stress abzubauen sowie Blutdruck und Blutfettwerte zu verbessern. Das gilt inzwischen als erwiesen“, so Alexandra Borchard-Becker, Fachreferentin bei der Verbraucher Initiative e.V. Das in der westlichen Welt praktizierte Yoga besteht aus gezielten Körperübungen, die mit Atem- und Konzentrationsübungen sowie meditativen Elementen kombiniert werden. Es hat sich zur Vorbeugung und als begleitende Therapie von Herzerkrankungen und anderen Beschwerden wie Diabetes und Rückenschmerzen bewährt. Yoga wird von vielen Menschen geschätzt und praktiziert, weil es Konzentration und Entspannung verbessert. Sie fühlen sich außerdem körperlich fitter, denn Yoga stärkt die Muskulatur und den gesamten Bewegungsapparat. Yoga-Kurse werden z. B. von Sportvereinen, Volkshochschulen, Yoga- und Fitness-Studios oder Gesundheitszentren angeboten. „Wenden Sie sich bei der Suche nach einem passenden Angebot an Ihre Krankenkasse“, empfiehlt die Fachreferentin. Die Kassen nennen Kurse in der Nähe, die bestimmte Qualitätsrichtlinien erfüllen und als Präventionskurse bezuschusst werden. „Vereinbaren Sie Probestunden oder einen Probemonat, bevor Sie sich entscheiden und prüfen Sie, ob der Lehrer und das Training Ihnen zusagen“, rät Borchard-Becker weiter. Der Lehrer sollte qualifiziert sein und eine umfassende Ausbildung bei einer Yoga-Fachorganisation absolviert haben. Um in den Genuss der gesundheitlichen Wirkungen zu kommen, wird mindestens eine Übungseinheit pro Woche empfohlen. Für die Yoga-Stunden reicht bequeme Kleidung aus, in der man sich wohlfühlt und sich gut bewegen kann. Wer zu Hause in die Welt des Yoga schnuppern möchte, findet in der Broschüre „Yoga“ der Verbraucher Initiative e.V. Anleitungen dazu. Der 10-seitige, bebilderte Übungsteil beschreibt für Anfänger geeignete Atem- und Rückenübungen Schritt für Schritt. Das 32-seitige Themenheft informiert zu den Wirkungen von Yoga, Yoga-Arten, qualitätsgesicherten Angeboten und zur Auswahl eines geeigneten Lehrers. Es kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

11.12.2018 DGA | Quelle: Verbraucher Initiative e.V. (openPR)


Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko für Typ-2-Diabetes
Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko für Typ-2-Diabetes


Frühstücken oder nicht? Hat das regelmäßige Frühstücken einen Einfluss auf das Risiko für Diabetes?

Frühstücken oder nicht? Hat das regelmäßige Frühstücken einen Einfluss auf das Risiko für Diabetes? – Diese Fragen sind in der Forschung bislang nicht klar beantwortet. Rund 20% der deutschen Bevölkerung verzichtet morgens auf ihr Frühstück. In der Altersgruppe von 18-29 Jahren sind es sogar um die 50% der Menschen. Eine wissenschaftliche Auswertung am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zeigt nun, dass Männer und Frauen, die im Erwachsenenalter auf das Frühstück verzichten, ein 33 % höheres Risiko aufweisen, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Nutrition veröffentlicht.

Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass der Verzicht auf ein Frühstück mit einem Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden ist. Allerdings konnte bislang nie nachgewiesen werden, in welchem Zusammenhang dies mit Adipositas zusammen hängt. Adipositas ist ein bedeutender Risikofaktor für das Auftreten von Typ-2-Diabetes. Es konnte gezeigt werden, dass adipöse Menschen im Vergleich zu Normalgewichtigen häufiger auf das Frühstück verzichten. Darüber hinaus wird der Frühstücksverzicht mit einer Zunahme des Gewichts diskutiert.

Das Forscherteam um Dr. Sabrina Schlesinger, Leiterin der Nachwuchsforschergruppe Systematische Reviews am DDZ, verglich Männer und Frauen in sechs Langzeitstudien unter Berücksichtigung des Body-Mass-Index (BMI). Die Ergebnisse der Studie zeigen eine Dosis-Wirkungs-Beziehung, d.h. mit steigender Anzahl der Tage, an denen nicht gefrühstückt wurde, stieg das Diabetesrisiko an. Das stärkste Risiko wurde für den Verzicht von Frühstück für 4-5 Tagen pro Woche beobachtet. Ab dem 5. Tag in Folge des Verzichts auf ein Frühstück wurde kein weiterer Anstieg im Risiko ermittelt. „Dieser Zusammenhang ist zum Teil auf den Einfluss des Übergewichts zurückzuführen. Selbst nach Berücksichtigung des BMIs ging der Frühstücksverzicht mit einem erhöhten Diabetesrisiko einher“, erläutert Dr. Sabrina Schlesinger.

Studie In ihrer Meta-Analyse fasste das Forscherteam die Daten von sechs verschiedenen internationalen Beobachtungsstudien zusammen. Insgesamt wurden Daten von 96.175 Teilnehmern, davon 4.935, die im Studienverlauf an Typ-2-Diabetes erkrankten, ausgewertet. Eine Erklärung für den Zusammenhang zwischen Frühstücksverzicht und dem Risiko für Typ-2-Diabetes könnte ein gesunder Lebensstil per se sein. Teilnehmer, die auf ihr Frühstück verzichten, könnten generell eine ungünstigere Ernährungsweise, beispielsweise durch den Konsum von kalorienhaltigen Snacks und Getränken, aufweisen, weniger körperlich aktiv sein, oder mehr rauchen. Allerdings wurden diese Faktoren in der Auswertung berücksichtigt, sodass der beobachtete Zusammenhang durch andere Faktoren erklärbar sein könnte. „Weitere Studien sind nötig, die neben der Aufklärung der Mechanismen, auch den Einfluss der Zusammensetzung des Frühstücks auf das Diabetesrisiko erforschen“, schlussfolgert Dr. Sabrina Schlesinger. „Grundsätzlich ist ein regelmäßiges und ausgewogenes Frühstück allen Menschen – mit und ohne Diabetes- zu empfehlen“, betont die Epidemiologin und Ernährungswissenschaftlerin.